BURN-OUT PRÄVENTION

Mit dem Begriff "Burnout-Syndrom" wird ein psychovegetatives Erschöpfungssyndrom infolge einer chronischen, beruflich bedingten Beanspruchungsreaktion bezeichnet.
(Burisch, 1994)

Die ersten Beschreibungen des Burnout-Syndroms stammten aus helfenden Berufen bei Sozialarbeitern, Krankenschwestern, Ärzten und Lehrern.
Inzwischen sind Burnout-Symptome bei Angehörigen vieler anderer Berufe aufgezeigt worden, z.B. bei Polizisten, bei Managern, bei Stewardessen, bei Journalisten, bei EDV-Spezialisten und bei Architekten.

In meinem Verständnis sind Burnout-Symptome auch nicht auf Belastungen beschränkt, die im Zusammenhang mit einer Erwerbstätigkeit stehen. Vielmehr können Burnout-Prozesse auch durch langanhaltende Belastungen im familiären Bereich, z.B. bei der Pflege von Angehörigen entstehen.

Beim Burnout-Syndrom  handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um ein Problem mit Bezug auf Schwierigkeiten in der Lebensführung (Definition der WHO).

Metaphorisch handelt es sich um eine langandauernde Energieabgabe mit zumindest in späteren Phasen wenig Ausgleich und geringem Energienachschub; der Akku ist leer und kann nicht wieder aufgeladen werden.

Burnout ist gekennzeichnet durch einen Verlust der natürlichen Fähigkeit zur Regeneration.

 Man kann sich nicht mehr erholen. Das Hauptanliegen meines Trainings ist es, negativen Auswirkungen chronischer Stressreaktionen für die körperliche und seelische Gesundheit vorzubeugen.

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